Methoden

Hier findest du unterschiedliche Methoden, die im Prozess und darüber hinaus eingesetzt werden können. Zusätzlich wird beschrieben, inwiefern sie sich digital adaptieren lassen und worauf du dabei achten solltest.

Clustering

Clustering bedeutet, Haftnotizen zu sinnvollen Gruppen (Clustern) zu ordnen. So werden in vielen Einzelaspekten Muster erkennbar.

Einsatz: Wenn du viele Einzelbeiträge (Ideen, Feedback, Konzepte) nach Themen ordnen willst – als Vorbereitung für Priorisierung oder Entscheidung.

Voll adaptierbar 20 min

Dot Voting

Beim Dot Voting vergeben die Teilnehmenden Punkte an Ideen oder Vorschläge. So lässt sich in einer Gruppe schnell und demokratisch priorisieren.

Einsatz: Wenn eine Gruppe schnell und demokratisch priorisieren will – z. B. um die wichtigsten Themen, Ideen oder Feedback-Punkte zu finden.

Besser digital 10 min

Gallery Walk

Beim Gallery Walk hängen Poster an Pinnwänden. Die Teilnehmenden gehen die Poster ab und bringen Haftnotizen mit Feedback an.

Einsatz: Wenn du Feedback von einer großen Gruppe (50+) zu ausgestellten Inhalten sammeln willst – ideal für Entwürfe, Vorschläge oder Zwischenergebnisse aus den Themengruppen.

Voll adaptierbar 30 min

Haftnotizen (Sticky Notes)

Haftnotizen sind Papierzettel, die sich aufkleben und wieder abziehen lassen. In Gruppenprozessen sind sie das Standardwerkzeug, um Ideen zu sammeln und zu teilen.

Einsatz: Immer wenn du Ideen, Kommentare oder Vorschläge einzelner Personen sammeln und sichtbar teilen willst – eine Idee pro Notiz.

Voll adaptierbar

Keynote-Speaker*in

Eine Keynote hält eine externe Person, die den Teilnehmenden ihre Sicht auf das Veranstaltungsthema vorstellt. Das schafft Inspiration und neue Perspektiven.

Einsatz: Zu Beginn einer Veranstaltung, wenn du eine inspirierende Außensicht einbringen und den Teilnehmenden Anregungen für ihre Arbeit geben willst.

Voll adaptierbar 30 min

Online-Umfrage

Mit Online-Umfragen können verschiedene Formen von Beiträgen der Teilnehmenden erfasst werden, z. B. Zustimmung zu einem Vorschlag oder seine Ablehnung – das zentrale Werkzeug für formale Abstimmungen.

Einsatz: Wenn du formal über Vorschläge abstimmen lassen willst (Zustimmung / Ablehnung / Enthaltung) und verlässliche, nachvollziehbare Ergebnisse brauchst.

Besser digital

Poster-Template

Ein großes Blatt Papier mit vorgegebenen Überschriften. Die Teilnehmenden füllen es aus, um Vorschläge und Feedback strukturiert festzuhalten.

Einsatz: Wenn du die Vorschlagsentwicklung und Feedback-Sammlung in Themengruppen strukturieren möchtest – ideal für iteratives Arbeiten an Vorschlägen.

Voll adaptierbar 45 min

Spectrum Lines

Eine Übung in Bewegung: Die Teilnehmenden stellen sich im Raum entlang einer Linie auf, je nachdem, wie sie eine Frage für sich beantworten. So wird die Vielfalt im Raum sichtbar.

Einsatz: Zu Beginn einer Veranstaltung als Energizer, damit die Teilnehmenden sehen, wer im Raum ist, und Gemeinsamkeiten wie Unterschiede entdecken.

Teilweise adaptierbar 15 min

Übung „Loslassen“

Eine einfache Dialogübung: Die Teilnehmenden erzählen sich in Paaren von einer Situation, in der sie etwas Wichtiges losgelassen haben, um dem größeren Ganzen zu dienen.

Einsatz: Zu Beginn oder am Ende einer Veranstaltung, um den Teilnehmenden zu vermitteln: Für gute Ergebnisse müssen alle akzeptieren, dass nicht alles genau so kommt, wie sie es sich wünschen.

Voll adaptierbar 10 min

Übung „Verbundenheit“

Eine einfache Übung, bei der sich die Teilnehmenden einem*r Nachbar*in zuwenden, sich vorstellen und ihre Hoffnungen und Wünsche für die Veranstaltung teilen.

Einsatz: Zu Beginn einer Veranstaltung, wenn du Verbindungen zwischen den Teilnehmenden schaffen, das Gefühl gemeinsamer Menschlichkeit stärken und das Eis brechen willst.

Teilweise adaptierbar 10 min